~ Wörterbuch ~
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Falls Ihnen ein Fehler auffallen sollte, bin ich sehr dankbar für Verbesserungsvorschläge :-)
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Kimono-Bezeichnungen:

Dochuugi - Kimonojacke, mit angenähtem Bändchen zu verschließen (Straßenjacke für Kimono)

Donpa Haori - Haori mit Donsu-Futter. Donsu zeichnet sich durch ein dickes Gewebe und glänzende Oberfläche aus, das mit Shusu-Ori (Seidensatin) gewebt ist.

Dounuki-Kimono - Kimono zwischen äußerem Kimono und Naga-juban

Edo-Komon - hat sich regelmäßig wiederholende Muster, die aus vielen kleinen Punkten gebildet werden. Stammt aus der Edo-Epoche und wurde gerne von Samurai zu formalen Anlässen getragen.

Fuka-eri - am Nacken tief ausgeschnittener Kragen

Furisode - Furisode bedeutet lange, fließende Ärmel. Es gibt Varianten von sehr langen bis zu kürzeren Ärmeln. Furisode sind aus feinster Seide und großzügig mit aufwendig gemalten oder gestickten Motiven versehen. Viele Japanerinnen tragen ihn anlässlich der Zeremonie wenn sie volljährig werden. Er ist der formellste Kimono für unverheiratete Frauen und wird zu großen Anlässen wie Hochzeiten oder der Teezeremonie getragen. Der prächtigste Furisode ist der Kakeshita, der bei der Hochzeit unter dem Ushikake getragen wird.
Ko-Furisode: Ärmel circa 60-95cm lang / Tchyü-Furisode: Ärmel circa 95-99cm lang / O-Furisode: Ärmel circa 120-150cm lang  - heute haben die Furisode fast immer lange Ärmel (O-Furisode), doch damals wurden alle Längen getragen.

Han-Juban - oberer Part des inneren Kimonos, den man zwischen Unterwäsche und dem äußeren Kimono trägt

Haori - leichte Jacken im Kimono-Schnitt, die über einem Kimono getragen werden können, um den Kimono im Freien vor Regen und Sonne zu schützen. Sie werden ohne Obi getragen und können (müssen aber nicht) vorne mit einem Bändchen zugeknotet werden. Damals trugen nur Männer einen Haori, denn er hat seinen Ursprung als Jacke bei Kriegsherren (Jin-Baori). Frauen tragen ihn seit Ende der Edozeit/Anfang Meiji. Damen-Haori sind meist farbig und verschiedenartig verziert, wie Kimonos. Haori für Männer sind meistens schwarz und können im Innenfutter aufwendig gemalte Bilder haben. Kombiniert mit der Hakama bildet der Haori das formale Outfit für den Mann.

Happi - halblanger, vorne offener Mantel mit langem Kragen und meist eng anliegenden Ärmeln.

Hitoe - ohnen Innenfutter

Hikizuri - Kimono der Maiko (Geisha-Auszubildende) mit auffallenden Mustern und bunten Farben, sowie einem tiefen Ausschnitt im Nacken und langen Ärmeln. Meist lang und mit Schleppe, dessen Saum wulstig mit Baumwolle wattiert ist.

Hiyoku - mehrlagiger Stoff an den Säumen (Ärmel, Kragen, unten) angebracht, so daß es aussieht, als trüge man mehrere Kimonos übereinander (wie in der Haian-Zeit) - sehr hochwertige Kimonos.

Homongi oder Houmongi - Besuchs-Kimono: Homon bedeutet "Besuch" und Gi bedeutet "tragen". Kimono mit gleichmäßig wiederkehrendem Motiv oder Muster das über den Nähten weiterverläuft (von den Nähten also nicht unterbrochen wird) - und zwar unten (oft schräg verlaufend) und an den Schultern und/oder Ärmeln. Wenn Sie ihn auffalten, wirkt es wie ein großes Bild/Muster, das über die gesamte Unterseite verläuft. Er ist aus fein gewebtem Stoff, mit gesticktem Wappen. Ein formeller Kimono ähnlich dem Tomesode (förmlicher als der Tsukesage), der von unverheirateten und verheirateten Frauen bei Hochzeiten und Teezeremonien (aber auch bei Festen und Besuchen) getragen werden kann. Die Ärmellänge variiert, je nach Alter der Trägerin (je jünger die Frau, desto länger die Ärmel). Normalerweise trägt man ihn mit dem Fukuro-Obi.

Ippou Tsukesage - scheint wie ein Komon Kimono, ist aber ein Tsukesage, der formeller ist. Hat z.B. immer gleiches Muster, aber stellenweise heller (immer so?)

Iro-Muji - einfarbiger Kimono, der höchstens eingewebte Muster hat - also strukturiert ist, und zwar überall gleich und nicht nur auf einzelnen Partien. Für verschiedene Zwecke von Freizeit bis formell - sobald er ein Mon hat, kann man ihn zu formellen Anlässen tragen. Hauptkimono, den man oft trägt.

Iro Tomesode - farbiger Tomesode in meist hellen Farben. Normalerweise sind Tomesode schwarz, aber zu einer Zeit trug man am Hof Iro Tomesode, da schwarz für einen unglücklichen Morgen stand. Nach der Meiji-Revolution trugen normale Leute den Iro Tomesode für Zeremonien, aber das ist bis heute selten. Er ist nach dem Tomesode der zweit-förmlichste Kimono für verheiratete Frauen, hat ebenfalls fünf Familienwappen und wird zu offiziellen Anlässen, Zeremonien und Festen getragen.

Jinbaori oder Jin Baori - ärmellose, vorne offene Weste mit zurückgeschlagenem Revers, aus meist luxuriösem Gewebe. Ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert. Wurde von Kriegsherren und Samurai über der Rüstung getragen.

Juban - der Juban, der direkt auf der Haut getragen wird, ist der Hadajuban. Er ist meist aus Baumwolle und quasi die Unterwäsche des Kimonos, hat kurze Ärmel, keinen Kragen und darunter kann man an der Taille Auspolsterungen anbringen, um die Rundungen zu kaschieren. Darüber wird der Nagajuban getragen, der - je nach darüber getragenem Kimono - die verschiedensten Musterungen und Ärmellängen haben kann.

Juni-Hitoe - bedeutet 12 ungefütterte. Aus der damaligen Umgangssprache übernommene Bezeichnung für die 12 übereinandergezogenen, offenen getragenen, kimonoartigen Gewänder der Hofdamen aus der Heian-Zeit. Sie trugen allerdings nicht immer genau 12, sondern je nach Mode weniger als 9 oder nicht weniger als 15.

Kakeshita - Ein sehr luxuriöser Furisode, der von der Braut zur Hochzeit getragen wird. Darüber zieht man den Ushikake an. Beide müssen vom Muster zueinander passen.

Karinui oder Karieba - Kimono der nur zusammengeheftet anstatt genäht ist, um zu sehen, wie das Muster am Ende aussieht.

Komon - der Komon hat kleine fein gefärbte Muster, die regelmäßig über den kompletten Kimono verteilt sind. Für den Alltag, Freizeit und kleine Feiern. Hauptkimono, den man oft trägt. Ein Edo-Komon hat sich regelmäßig wiederholende Muster, die aus vielen kleinen Punkten gebildet werden.

Koshimaki - Wickelrock, den man als Unterwäsche tragen kann.

Kuro Montsuki Haori - schwarzer Haori aus Seide oder Seidenkrepp, mit einem Familienwappen auf dem Rücken. Wird zu Zeremonien getragen.

Meisen - war in Mode zwischen der Taisho- und dem Beginn der Showa-Ära (Anfang des 20. Jhd). Siehe Webarten weiter unten.

Michiyuki - Kimonomantel, der dem Haori recht ähnlich ist - bis auf die vordere Front. Meist halb- oder dreiviertellang.

Miyamairi - Babykimono für die erste Segnung im Shinto-Shrein.

Mofuku - schwarzer Kimono ohne Muster - außer den fünf Mon -,der mit einem schwarzen Obi gebunden und (mit dezenten Zori) zur Beerdingung eines nahen Familienangehörigen getragen wird.

Muso Haori - Haori, dessen Außenseite und Futter aus dem selben Stoff gefertigt sind.Wie ein Sack geschneidert.

Oku-Eri - am Nacken tiefer ausgeschnittener Kragen als beim Komon-Kimono.

Shiromuku - weißer Uchikake (Hochzeitskimono) mit Schleppe, die einen gefütterten wulstartigigen Saum hat.

Susohiki - Kimono der Geiko (Geisha), der - je nach Alter, Anlass und Jahreszeit - variiert und einen tiefen Ausschnitt am Nacken hat.

Suso-yoke - Wickelrock, den man als Unterwäsche tragen kann.

Taisho Roman - Moderne und romantische Mode, die japanisches und europäisches in der Taisho-Ära gemischt haben.

Tomesode auch Kurotomesode - ein höchst formeller Kimono, der von weiblichen, verheirateten, engen Familienangehörigen der Braut auf der Hochzeit getragen wird. Er ist schwarz, hat in der unteren Hälfte farbige Verzierungen, die meist in der Yuzen-Technik gefärbt sind und fünf Mon (Familienwappen) je eines auf dem Ärmel, Rücken und Brust. Das schwarz kontrastiert wundervoll mit dem weißen Kragen und dem weiß oder rot des Ushikake der Braut. Getragen wird er mit einem prunkvollen Obi.

Tsukesage - Ähnlich einem Houmongi (Muster bzw. Motive unten und an Schultern und/oder Ärmel) aber die Muster werden an den Nähten unterbrochen. Außerdem können die Motive unterschiedlich sein (zum Beispiel verschiedene Tänzer/Darsteller des Theaters oder verschiedene Wasservögel). Ein weniger formeller Kimono, dessen Muster vertikal auf den vorderen und hinteren Säumen verlaufen und sich oben an den Schultern treffen, sowie bei den Ärmeln auch oben zusammenlaufen. Er kann zu nicht offiziellen oder formellen Anlässen getragen werden - je nach Muster und ob ein Mon auf dem Rücken ist.

Uchikake - Uchikake ist ein prunkvoller Hochzeitsmantel mit einer langen Schleppe, der von japanischen Bräuten zur Hochzeitszeremonie getragen wird. Er ist meist aus schwerem Brokat und/oder reich mit glücksbringenden Motiven wie der Pinie (Matsu), Kranichen (Tsuru), Blumen und fließendem Wasser bestickt und/oder bemalt und wird wie eine Robe ohne Obi über einem anderen Kimono (Kakeshita) getragen. Die Schleppe ist oft am Ende wattiert, so daß sie elegant hinterhergezogen werden kann.

Uwappari - kurze Hausjacke in Kimonoart, deren Ärmel nicht runterhängen, sondern T-Förmig sind, doch an Ede abgerundet.

Yukata - Der Name Yukata kommt von Yu (Bad) und Katabira (Unterwäsche). In der Heian-Ära trugen Adelige am Fürstenhof Yukata aus Leinen nach dem Bad, die sie lose überwarfen. Später wurden sie auch von Kriegern getragen und seit der Edo-Ära auch vom Volk, da es beliebt war, zur Erfrischung in öffentliche Badeanstalten zu gehen. Heutzutage ist der Yukata meist aus Baumwolle (aber auch aus anderen pflanzlichen Geweben) und ungefüttert. Da er für den Sommer gedacht ist, ist er meist mit bunten sommerlichen Motiven eingefärbt. Doch es gibt auch sehr elegante Männer-Yukatas, mit geometrischen Mustern, meist in dunkelblau auf weiß (auch weiß auf blau), gefärbt mit Indigo in der Katazome-Technik, was das ursprünglichere Design ist. Er wird zwanglos als Freizeitkleidung im Sommer, zu Festen, zu O-Bon-Festen auf dem Land, Feuerwerken und im Ryukan (traditionelle japanische Hotels) getragen. Je nach Anlass mit einem einfachen Band oder mit Obi.

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Obi-Bezeichnungen:

Chuuya-Obi - Chuuya heißt Tages- und Nachtzeit. Wendbarer Obi - je nach Tageszeit. Wurde im antiken Japan von Iki-Suji (Expertinnen wie Geishas) getragen.

Fukuro-Obi - was die Maße angeht, ist der Fukuro-Obi dem Maru-Obi ähnlich. Er wird auch zu sehr formellen Anlässen getragen, aber auch zu halbformellen. Der Fukuro-Obi ist nur auf einer Seite gemustert und das auch nur zu circa 60 Prozent - nämlich auf den Flächen, die nach dem knoten des Obis sichtbar sind. Meistens ist er sehr auffallend und luxuriös gemustert.

Hakata-Obi - ursprünglich aus Hakata stammender, ungefütterter, fest und steif gewebter Obi, der dicke Schußfäden hat.

Hanhaba-obi - ein Obi, der nur die halbe Breite hat. Er ist in letzter Zeit sehr beliebt in Japan, da vielen die anderen Obis zu kompliziert zu binden sind.

Heko-obi - Obi aus lose gewebtem Material, der oft mit Shibori-Mustern verziert ist. Circa 3m lang für Erwachsene. Tragbar für Männer und Frauen im Alltag. Wird meistens von Männern zuhause getragen und zu Yukatas. Einfacher anzulegen, als andere Obis (wie Kaku-Obi für den formellen Gebrauch bei Männern).

Hikihaku -

Hikinuki-Obi - tragen Geishas und Maiko. Wird forne gebunden, so daß einige Muster auf der Taiko-Stelle umgekehrt sind.

Hon-Chiku Hanhaba-obi - Hanhaba ist halbe Breite. Hon Chiku ist eine Abkürzung für Hon Chikusen, was "echt Chikusen" bedeutet: Produziert in Chikusen, wo der Hakata-Obi herstammt.

Hoso-Obi - für den Tanz

Kaku-obi - offizieller Obi für Männer.

Kiryu Hanhaba-obi - Hanhaba ist halbe Breit. Kiryu

Maru-Obi - sehr klassischer, formaler und teurer Obi, der heutzutage vorwiegend bei Hochzeiten getragen wird. Er ist meist aus doppeltbreitem feinstem Brokat hergestellt und auf beiden Seiten über die komplette Länge mehrfarbig mit sich wiederholenden kleinen Motiven gemustert. Maße circa 4m mal 30cm.

Nagoya-Obi - der Nagoya-Obi ist etwas kürzer (circa 3,15 bis 3,45m) und an dem einen Ende schmaler als an dem anderen, indem er nach innen geschlagen und vernäht wurde. Manche sind komplett gemustert, manche nur zu 60 Prozent, manche haben nur vereinzelte Bilder aufgemalt, -gestickt oder eingewebt. Er wird von jungen oder unverheirateten Frauen getragen.

Obi-Age - ein Tuch, mit dem man das Makura (Ausfüllkissen) einbindet und den Taiko (trommelförmiger Knoten) fixiert.

Obidome - eine Art Brosche, mit der man den Obijime befestigt.

Obi-Jime oder Obijime - eine gemusterte Kordel, mit der man den Obi befestigt.

Saki-Ori Obi - Saki-ori ist eine traditionelle Webart, bei der man alte Gewebe auseinanderreißt und diese Stücke zusammenwebt.

Tsukuri Obi oder Tsuke-Obi - Obi den man nicht knoten muss, da der Knoten vorgefertigt ist und der Obi mit Bändern zu knoten ist.

Zentsuu Fukuro-obi - Zentsuu-gara bedeutet zu 100% gemustert.

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Muster:

Arare - Hagel

Asagao - Prunkwinde, purpurne Trichterwinde

Asanoha - Gittermuster in sechseckigen Sternenformen die in sechsecken sind, und darübergeleten Dreicksformen, aber auch andere sternenartige Gitterformen

Botan - Pfingstrose

Byobu - Spanische Wand, Wandschirm, Stellwand

Choju-(Jinbutsu)-Giga - Hase. Karikaturen aus den 12. -13. Jhd

Dokyo - antiker Kupferspiegel

Doukyou-ura - Rückseite von antikem Kupferspiegel (runde Form mit kleinen Ausbuchtungen wie Blüten, und angeknotetem Band in Mitte)

Fuji - Glyzinie

Fukizumi - Flecken wie z.B. Schneeflocken - wie gesprayt/besprüht

Fumibako - Schatulle, Box (immer auf vier Beinen?)

Gosho-doki - Palastgarten

Gosho-kuruma - Fürstenhof-Wagen

Hagi - Japanischer Busch-Klee

Hana-Kikko - Sechsecke (von dem Schildkrötenpanzer abgeleitet) mit Blumen darin.

Hana-kuruma - Blumenwagen, Karre voll mit Blumen

Hana-mon - Geometrische Blumen, die keine spezielle Blume darstellen?

Hannya - bedeutet ursprüngich im Sanskrit Lebensweisheit. Die Hannya-Maske des Noh steht für Eifersucht, Ärger und Bitterniss.

Houou - orientalischer Phönix

Houyaku - Schlüssel zum Lagerhaus

Ichimatsu - Schachbrettmuster. Populär geworden in der Edo-Ära (1741) durch einen berühmten Schauspieler aus Osaka namens Sanogawa Ichimatsu.

Ikou - vertikaler Stab an dem Stoff hängt - Aufhängevorrichtung für Kimonos

Kaioke - verzierter sechseckiger Kübel für die Lagerung von Muschelpaaren der Venusmuschel, die seit der Heian-Ära für Kaiawase (ein Spiel) genutzt wurden.

Kamon - Familienwappen (Ka bedeutet Familie, Mon bedeutet Wappen)

Kanzashi - (halbrundes Blütenblatt?) Haarnadel?

Kara Kasa - (geöffnete?) Ölpapierbespannte Regenschirme

Karako - chinesisches Kind/Baby

Karashishi oder Kara-Shishi - orientalischer Löwe

Kasa - Regenschirm

Kasa-Matsu - viele Piniennadeln zusammen am Ast (Hutform)

Kasumi - Nebelschwaden, Dunst

Kasuri - eher geometrische wirkende Motive und Muster aus Strichen, die wie gespritzt aussehen. Die Fäden wurden vor dem Weben gefärbt und die Muster eingewebt.

Katabami - Sauerklee

Kawara - Dachziegel-muster, Ziegel-muster

Kenjo-gara - mystische buddistische Symbole. Kenjo heißt Geschenk für den Tycoon, was sich davon herleitet, daß damals hohe Adelige, die über Hakata herrschten, üblicherweise diese Art Stoff an den Tycoon schenkten. Abgewechselt drei parallele Streifen eng zusammen und Streifen aus symetrischen Blüten.

Kicho - Raumteiler: Drei bis vier Tücher, die an einer Stange oben aufgehängt sind. Seit der Heian-Zeit am Hofe benutzt, um die großen Säle in kleinere Abteile aufzuteilen.

Kikkou oder Kikko - sechseckig. Hergeleitet vom Schildkrötenpanzer (einzeln oder auch lauter Sechsecke aneinandergereiht)

Kiku - Chrysantheme

Kikyo - Glockenblume

Kiri - Blauglockenbaum/Paulownie

Kodzuchi - (gutes Blatt beim Kartenspiel? / Kleiner Hammer?)

Kokeshi - Puppen

Kowatari Sarasa - geometrische Muster in Streifen, wie bei Orientalischem Teppich, der aus Resten gemacht ist. Z.B. Streifen, Streifen mit Klecksen drin, Streifen...

Kujaku - Pfauenfedern/Pfau

Kumi-Himo - geflochtene Kordeln/Bänder

Kuri - Kastanie

Maki - Bildrolle (an den enden noch gerollt, im mittleren Teil das Bild zu sehen - nicht gänzlich aufgerollt)

Mari - Ball

Matsukawabishi - Gittermuster (nicht kariert sondern schräg, also entstehen Rauten), dessen Linien innerhalb einer jeden Raute nocheinmal gezackt sind.

Matsu - Pinie (Kiefer). Steht für ein langes Leben.

Matsuba-Chirashi - Piniennadeln

Misu - Vorhang aus Bambus (lauter übereinanderliegende Halme, die mit einem Zwirn zusammengeknotet sind. Kann man wie eine Matte einrollen, war hierzulande in den Siebzigern Mode. Wie die Rollmatte auf der man Sushi macht).

Momiji - Ahorn-Blätter

Mon - Familienwappen, die geometrische Muster haben, Tiere oder Blüten darstellen und rund sind (schwarzes Motiv auf weißem Kreis). Sie sind auf den formellen Kimonos und Haoris auf kleinen, runden, weißen Flächen aufgebracht.

Myoga - Japanischer Ingwer

Nadeshiko - Nelke mit ausgefransten Blütenblättern

Nanban-sen - europäisches Segelschiff in der Zeit der Entdeckungen. In dieser Zeit kamen viele europäische Händler und Missionare auf solchen Schiffen nach Japan. Diesen Einfluss kann man in traditionellen Kimonos bis heute sehen.

Nandin - Vogelbeeren?

Noshi - ein Bündel von Bändern oder Papierstreifen, das als glücksbringendes Ornament für Feierlichkeiten benutzt wird. Auch als Motiv auf Kimonos soll es Glück bringen.

Omoto - Pflanze (mit dicken Blättern die direkt aus dem Boden kommen und dazwischen kleine runde Blüten haben)

Origami - Papierfaltkunst (z.B. gefalteter Kranich)

Oshidori - Mandarinente

Rakkan - Zeichen des Künstlers (viereckiger Kasten mit Zeichen drin - immer?)

Rokutsuu - zu 60% gemustert.

Sakura - Kirschblüten

Sarasa - Streifen zwischen denen abgewechselt Blumen und - im anderen - Kreuze sind

Sasa - Bambusgras

Seigaiha - Wasserwellen - mehrere übereinanderliegende Bögen, die wiederum immer versetzt übereinander angeordnet sind wie Fischschuppen.

Sekitei - Steingarten

Senmen - aufgefächertes Papier/Stoff-Teil von Fächer (ohne Holz, auf dem das Papier aufgespannt ist)

Sensu - faltbarer Fächer

Setsugekka - Schneemondblume? Eisblume?

Sharin - Wagenräder

Shibakusa - Graß

Shidare Sakura - herunterregnende Kirschblüten?

Shikishi Kasane - mehrere übereinanderliegende phantasievolle quadratische Papiere, die man nutzt, um Gedichte darauf zu schreiben

Shima - Streifen

Shippou - ineinandergreifende Kreise, wie bei Kettengeflecht. Bedeutet "Sieben Kostbarkeiten". Im traditionell budhistischen Sinne wären das Gold (Kin), Silber (Gin), Bergkristall (Hari), Lapis (Ruri), Koralle (Sango), die große Muschel (Shako) und Achat (Menou). Viele Künstler wählen aber andere Kostbarkeiten, die ihnen persönlich wichtig sind, um sie auf Bildern und Kimonos darzustellen, wie: Nelken (Shouji), die Papierrolle (Makimono), den Schlüssel zur Schatzkammer (Kagi), Hammer (Tsuchi), die Flügel (Hane), Mäntel (Minou), Hut (Kasa), den Feuerball (Houju) oder die Geldbörse (Fukuro).

Sho-Chiku-Bai - die drei glücksbringenden Pflanzen: Pinie (Sho steht für Matsu), Bambus (Chiku) und Pflaumenblüte (Bai steht für Ume). Dieses Muster trägt man bei freudigen Anlässen. Deshalb würde man es nicht bei einer Beerdigung tragen.

Shogi - Schriftzeichen 

Shousou-In - Name des antiken Lagers der Nara-Präfektur (Amtsbezierk) für japanische nationale Kulturgüter

Sukui - Kamelie?

Sui-Nagashi - Wasserkräuselung?

Suzu - Schelle

Swastika - Hakenkreuz - (eigentlich irgendwelche Balken oder so?)

Tabane-Noshi - viele Bänder zu einem "Bündel" zusammengebunden. Noshi bedeutet "langziehen" und steht für langlebigkeit. Tabane bedeutet "binden". Ursprünglich waren Noshi in Streifen geschnitte, langgezogen und getrocknete Meerohren (evtl. gepökelt - also langlebig, bzw. lange haltbar), die "Noshi-awabi" genannt wurden und die man auf ein Geschenk gelegt hat, um zu zeigen, als wie ehrenvoll man dieses Ereigniss ansieht.

Tachibana - Zitrusfrucht, wilde Mandarine

Takanoha - Feder des Falken (in Mon der Samurai)

Takara - Kostbarkeit, Schatz

Takarabune - voll mit Kostbarkeiten beladenes Schiff (Schatzbeladen)

Takara-zukushi - alle traditionellen japanischen Kostbarkeiten und Schätze, die es je gab (Gold, Silber, Edelsteine, Muscheln, Korallen, Hammer, Umhänge, Hüte, Nelken, Schlüssel, Papierrollen, Beutel, Säcke, Fässer, Stoffrollen u.s.w.). Shippou (oder auch Shichihou oder Nantasutakara genannt) ist eine Auswahl davon, nämlich genau sieben.

Take - Bambus

Takegaki - Geflecht aus Bambus

Take-ni-suzume - Bambus mit Spatz (Sperling)

Tanzaku - Papierstreifen zum aufschreiben eines Gedichtes

Tatewaku - vertikale Wellenlinien, die nicht parallel laufen, sondern entgegengesetzt, so daß es immer eng und weit wird

Temari - Ball, Kugel, Murmel, verzierter Ball?

Touzan-Jima - Streifen

Tsubaki - Kamelie

Tsubame - Schwalbe

Tsujigahana - (Blume - aber welche?)

Tsuru - Kranich. Steht für ein langes Leben, Treue und Feierlichkeit.

Tsuta - Efeu, dreispitzige Jungfernrebe

Tsuyukusa - Grass mit Tautropfen

Tsuyu-Shiba - Grass mit Tautropfen

Tsuzumi - japanische Handtrommel

Uchiwa - runder Fächer mit Rahmen in den der Stoff/Papier eingepannt ist.

Ume - Pflaumenblüte - eigentlich die Blüte der wilden Aprikose ("Japanische Pflaume" die bereits im Januar/Februar blüht und näher mit der Aprikose als mit der Pflaume verwandt ist)

Waka-Matsu - sehr junger Pnienbaum mit Sprossen

Yae-sakura - dreidimensional gemalte Blüten mit übereinanderliegenden Blütenblättern

Yahane - Pfeilfedern. Das Pfeilfedermuster trugen damals oft die weiblichen Bediensteten der Samurai. Oft zusammen mit einem roten Obi.

Yanagi - Weide

Yamahoko - Festwagen

Yuki-mochi-take - Bambus (take) bedeckt (mochi) mit Schnee (yuki)

Yuki-mochi-zasa - Bambus (Zasa) bedeckt (mochi) mit Schnee (yuki)

Yushoku-monyo - Runde Embleme?

Yukiwa - Kreise mit blütenartigen "Ausfransungen"

Zasa oder Sasa - Bambus

Zentsuu-gara - zu 100% mit Muster versehen.

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Seiden/Stoffarten/Webarten:

Chirimen - Seidenkrepp. Seine feinen Aufwölbungen entstehen dadurch, daß der Schußfaden stärker gespannt wird.

Donsu - Damastgewebe mit einzeln stehenden Motiven auf einem Satingrund. Beliebte Webart, um die Designs der Ming-Dynastie zu imitieren.

Fukiwata - dünne Baumwolle

Fukurashi-Ori - gewebte Muster, die aufwölbend hervortreten

Goburan-ori - Gobelinweberei, wie für Wandteppiche, bei der feine Muster mit farbigem Garn gewebt werden (?)

Habutae - steifer Seidenstoff in Leinwandwebung - ähnlich dem Taft - der das erste Mal in Nishijin (Kyoto) in der Momoyama-Ära gemacht wurde. .

Hon-Chiku - eine Abkürzung für Hon Chikusen, was "echt Chikusen" bedeutet: Produziert in Chikusen, wo der Hakata-Obi herstammt.

Jinken - Viskose

Jofu - bei den Samurai beliebtes, leichtes, hochwertiges Sommergewebe in Leinwandwebung aus Hanf. Später auch für normale Sommerbekleidungen genommen, die eine ähnliche Beschaffenheit haben.

Jukou-ori - feine und teure Webart, bei der zarte Motive und Szenen eingewebt werden. Sehr hochwertig und beliebt in Japan.

Kara-Ori - eine der traditionellen Webarten in Japan - hervorgehoben gewebt, als wäre es gestickt.

Kinran - Köpergebundene Seide, bei der dekorative Motive in Gold gewebt sind. In Japan seit der Ming-Dynastie bekannt.

Kinsha - Seidenkrepp - eine feine Variante von Cirimen.

Meisen - war in Mode zwischen der Taisho- und dem Beginn der Showa-Ära (Anfang des 20. Jhd). Der Stoff wurde aus kaputten Seidenkokons und Seidenfäden in Leinwandwebung gefertigt. Charakteristisch sind die verwaschen scheinenden Muster, die - ähnlich wie bei Kasuri - durch das Färben der Fäden vor dem Weben entstehen. Nach dem ersten Weltkrieg und dem Kanto-Erdbeben 1923 waren Seidenkimonos sehr gesucht und so waren sie zu Beginn der Showa-Ära ausgesprochen populär. Sie waren bezahlbar, langlebig, schick und von jedermann geliebt und zu jeder Zeit getragen.

Nishiki - Bokat

Ojiya - Ojiya ist ein Ort, in dem Kleidungsstücke aus Leinen angefertigt werden. Eine der bedeutensten Textilregionen Japans. Ojiya steht für einzigartig küle und erfrischende Gewebe.

Omeshi - fest gewebtes Gewebe in Leinwandwebung aus handgedrehten und -gefärbten Fäden.

Oshima-Tsumugi - eine langlebige Variante des Seidengewebe von der Amami-Insel (Kagoshima), die mit handgedrehten Fäden gewebt wurde, und oft mit heimischen Erden auf Kasuri-Weise gefärbt ist.

Ranru - Patchwork. Im antiken Japan trug man seine Kleidung sehr lange und nahm schöne Stoffe um sie auf Kimonos aufzunähen.

Rinzu - fein gewebter gemusterter Seidensatin - Damast mit sich wiederholenden Mustern.

Ro - sehr zartes, durchscheinendes Seidengewebe in Leinwandwebung, das dadurch gestreift gewebt wird, indem entweder der Kett- oder der Schussfaden paarweise gelegt wird und in regelmäßigen Abständen das Gewebe so zusammengeschoben wird, daß kleine Löcher entstehen. Je nachdem, wie fest man den Ro wünscht, variieren die Abstände zwischen den gelochten Reihen. Kimonos aus Ro werden im Hochsommer (Juli/August) getragen.

Saga Nishiki oder Saganishiki - Nishiki heißt Brokat. Ein Gewebte, das in Saga (einer Region in Japan) erfunden wurde, in das Unmengen an Goldfäden eingewebt sind

Saki-Ori - Saki-ori ist eine traditionelle Webart, bei der man alte Gewebe auseinanderreißt und diese Stücke zusammenwebt - sieht aus wie Webteppich aus Resten (gestreift)

Sha - Seidengaze: Hauchzartes Sommergewebe aus Seide (wie Ro), aber nicht gestreift, sondern mit eingewebten figürlichen Motiven, die dadurch entstehen, daß man dort, wo ein Muster entstehen soll auf Köperbindung umspringt.

Shioze - ist ein Seidenstoff, der dick und solide aber geschmeidig ist. Deshalb wird er gerne für Obis oder Zubehör wie Fukusa (traditionelle japanische Tücher zum einpacken von Geschenken) oder Han-Eri verwendet.

Shusu - Seidensatin

Tsudzure oder Tsuzure-ori - eine Art der Weberei wie bei Wandteppichen, dick gewebt und mit vertikalen Linien, bei dem die Fäden aus denen die Motive sind auf der Rückseite weitergereicht werden. Wird oft für No-Kostüme genommen.

Tsumugi - Seidenpongee. Gewebe in Leinwandwebung aus handgedrehten Fäden, die aus Kokons hergestellt werden, bei dem die Raupe bereits geschlüpft ist. Bei diesem aufwendigen Verfahren entsteht durch den verschieden dicken Schussfaden eine unregelmäßige Struktur. Wird oft für Alltags-Kimonos verwendet.

Urushi - Lackierte Fäden. Lackiert mit dem Saft des Lackbaumes (Rhus Verniciflura), der frisch auf der Haut Ausschläge und Blasen verursacht. Er wird seit etwa dreitausend Jahren für die Lack-Kunst (in Japan z.B. Makie, Raden und Chinkin) verwendet.

Urushi-haku - lackierte platte Fäden?-

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Färbearten:

Ai - Indigo (in Japan aus einem Knöterichgewächs gewonnen)

Ai-some - mit Indigo gefärbt

Bingata - eine berühmte traditionelle Färbeart aus Okinawa (Ryukyu-Insel), bei der natürliche Farben mit Schablonen aufgedruckt werden. Meist pastellfarben auf rot oder gelb und parallel angeordnet. Es gilt als aus der späten Edo-Ära (1800-1870) stammend.

Fukizumi - wie aufgesprüht

Haku - auf den Stoff aufgebrachte Goldfolie

Itajime-some - Knüpfbatik

Kanoko - bedeutet Rehkitz. Knüpfbatik, dessen Name wegen der Ähnlichkeit zu der Fellmusterung eines Rehkitzes so genannt wurde.

Kasuri - Webart, bei der Muster entstehen, indem man vor dem Weben wahlweise den Kett- oder Schussfaden nur an speziellen Stellen färbt - und zwar, indem man die Stellen, die nicht gefärbt werden sollen, bündelweise mit Baumwollbändern abbindet. Die Ränder der Muster erscheinen oft ausgefranst, da es nahezu unmöglich ist, die Fäden vorher so exakt zu färben, daß die Motive saubere Kanten haben. Am üblichsten sind geometrische Muster in weiß oder indigo. Die Grundmuster sind gewebte Kreuze, doch es gibt auch aufwendigere, wie Pinien, Bambus, Blüten, Kraniche, Schildkröten, Vögel und mehr.

Katazome - Schablonenfärbetechnik, bei der sich wiederholende Muster mit Hilfe von Papierschablonen aufgebracht werden.

Kinsai - Goldmalerei

Koukechi  oder Kouketsu - ist eine der Sanketsu-Techniken (Knüpfbatik). Die gleiche Technik wie Itajime-some und Rouketsu-some.

Mame-Shibori - Knüpfbatik, dessen Muster an Bohnen (Mame) erinnern soll.

Midoroguro - ein tiefes Schlickschwarz, glatt, halbwegs wasserfest und schädlingsresistent.

Rouketsu-zome - Färbeart aus der Nara-Epoche, bei der man Wachs auf den Stoff aufträgt. Charakterisiert durch kleine gebrochene Linien, wo das Wachs aufgebrochen ist und die Farbe eindringen konnte.

Saki-Ori - Gewebe mit Kett- und Schussfäden aus Baumwollstreifen.

Sashiko - traditionelle Form der Quilt-technik, bei der ursprünglich Stoffstreifen zum flicken aufgenäht wurden, dann aber mehr und mehr als dekorative Elemente und, um den Kimono dicker und resistenter zu machen (z.B. bei Feuerwehrmännern).

Shibori - Knüpfbatik, bei der bestimmte, extrem kleinflächige, viele Teile des Stoffes ungefärbt bleiben, indem man sie abknotet, abbindet, einklemmt oder zwischen Brettchen klemmt. Anders als bei anderen Färbetechniken entsteht dadurch eine hubbelige Struktur des Stoffes. Das kann maschinengefärbt oder handgefärbt sein. Handgefärbtes Shibori ist sehr teuer, da es eine sehr aufwendige, komplexe und langwierige Technik ist. Das bekannteste ist Kanoko-Shibori (Rehkitz-Shibori, weil es wie die Flecken auf dem Rücken eines Rehkitzes aussieht), bei dem jeder kleine Knoten fest mit Zwirn umknotet wird. Heutzutage vor allem in der Arimatsu-Arumi-Gegend (Aichi) und in Kyoto hergestellt.

Tsujigahana - bedeutet überkreuzte Blumen. Shibori in Verbindung mit Handmalerei, Stickerei, Lamee u.s.w.. Oft wird auf Stellen, die nachher bemalt werden sollen Stoff aufgenäht, dann wird es gefärbt, dann der Stoff wieder abgetrennt und auf die Stellen, die ausgespart wurden, gemalt. Dadurch sind die Ränder der Motive (oft Blumen) fließend. Eine der herausragendsten historischen Färbekünste Japans, die seit der Momoyama-Ära bekannt ist.

Tsutsugaki - Handfärberei mit Indigo. Zuerst wird das Muster aufgemalt, dann mit einer Paste überstrichen, dann wird der Stoff mit Indigo gefärbt, danach wird die Stoffbahn ausgewaschen, so daß die Paste weggewaschen wird..

Yuzen - Vor circa 300 Jahren von Yuzensai Miyasaki einem Fächerkünstler erfunden. Eine der berühmtesten Färbetechniken für Kimono. Charakteristisch für Yuzen ist die Handmalerei und die malerischen, bilderreichen Muster. Es gibt zwei Haupttechniken des Yuzen: Tegaki-Yuzen (handgemalt) und Kata-Yuzen (gedruckt). Bei Yuzen wird eine Paste verwendet, die den Stoff vor der Färbung schützt. Erst wird das Muster mit dem Saft der Dreimasterblume auf den Stoff skizziert. Dann wird die Paste auf diesen feinen Linien aufgebracht. Danach werden die Muster ausgemalt und ebenfalls mit der Paste abgedeckt. Nun wird der restliche Stoff mit einem Pinsel eingefärbt. Wenn die Farben fixiert sind, wird der ganze Stoff mit klarem Wasser ausgewaschen, wobei die Paste ausgespült wird. Im August waschen viele Yuzen-Künstler ihre Stoffbahnen im fließenden Wasser des Kamo-Flusses aus, indem sie die Stoffe in den Fluß hängen. Ein wunderschönes Bild! Es gibt regionale Yuzen: Kaga-Yuzen (stammt aus Kaga Kanazawa), Kyo-Yuzen (stammt aus Kyoto), Tokamachi-Yuzen (Tokamachi Niigata), Nagoya-Yuzen (Nagoya).

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Stickarten:

Ginkoma oder Kinkoma - gestickt mit dickem Gold bzw. Silberfaden

Sagara - eine der erlesensten Stickarten, mit starken und strapazierfähigen Stichen und luxuriöser Farbgebung.

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Firmen:

Kuroda-Masa Kigyo-ten - Eine der Top-Marken der japanischen Seidentextilbranche. Berühmt für die hohe Qualität.

Mai-Curren's - moderne japanische Kimonomarke.

Makino-Orimono - Eine der Top-Marken der japanischen Seidentextilbranche. Berühmt für die hohe Qualität.

Ojiya - Ojiya ist ein Ort, in dem Kleidungsstücke aus Leinen angefertigt werden. Eine der bedeutensten Textilregionen Japans. Ojiya steht für einzigartig küle und erfrischende Gewebe.

Rakusei-Orimono - Eine der Top-Marken der japanischen Seidentextilbranche. Berühmt für die hohe Qualität.

Tatsumura - Eine der Top-Marken der japanischen Seidentextilbranche. Berühmt für die hohe Qualität.

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Generelles:

Araihari - eine Arte, den kompletten Kimono zu waschen, indem man ihn auftrennt, so daß es wieder ein Stück Stoff ist, dann wäscht, stärkt und wieder zusammennäht.

Eboshi - spitzer Hut aus geflochtenem und lackiertem Pferdehaar der Bushi-Klasse.

Geta - Schuhe aus lackiertem Holz, die hinten und vorne einen Stegartigen Absatz haben.

Hakama - eine weite, gefaltete Überhose, die man über dem Kosode trägt. Bekannt seit der Haian-Ära. Heutzutage oftmals nicht mehr als Hose, sondern als Rock geschnitten. Bestandteil der formalen Kleidung für Männer, zusammen mit dem Haori.

Fukusa - ein viereckiges verziertes Stück Stoff, um Geldgeschenke damit zu bedecken.

Furoshiki - ein Tuch um Geschenke einzupacken (quasi Geschenkpapier aus Stoff) das mit schönen Motiven bemalt oder bestick ist, oder schöne Muster eingewebt hat. Eine wunderbare Art Geschenke einzupacken, auch deshalb, weil man sie immer wieder benutzen kann, und somit keinen Müll verursacht, wie mit Geschenkpapier.

Hakkake lining - äußere Fütterung?

Kamon - Familienwappen (Ka bedeutet Familie, Mon bedeutet Wappen)

Kanzashi - dekorative Haarnadel. Doppelnadel oben zu und Ornament z.B. 13,2cm lang

Kinchaku - Beutelchen, den man zum Furisode trägt

Kinmakie - goldlackiert

Kokumochi - weiß ausgesparte runde Stelle auf dem Stoff des Kimonos, wo man sein Familienwappen aufdrucken kann.

Kougai - Haarschmuck. Zusammensteckbares Ding, sieht aus, wie Doppelpaddel

Makie - Lack

Natsu - Sommer (z.B. sommerlich leichtes Gewebe/Sommerkimono)

No - Theater-Art. Entdeckt und gefördert von der Militär-Klasse in der Kamakura-Ära. Von der höfischen Bugaku- und Gagaku-Tradition abgeleitet.

Raden - Perlmutteinlage

Rokutsuu - zu 60% gemustert.

Taisho Roman - Moderne und romantische Mode, die japanisches und europäisches in der Taisho-Ära gemischt haben.

Urushi - lackiert

Zori - Schuhe, wie Flipflops, die aber hinten ein wenig höher sind. Meist aus Plastik oder Kunststoff.

Zentsuu-gara - zu 100% mit Muster versehen.

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 Leider kann ich keine Garantie für die Richtigkeit der Wortübersetzungen und Beschreibungen übernehmen.
Falls Ihnen ein Fehler auffallen sollte, bin ich sehr dankbar für Verbesserungsvorschläge :-)

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~ Wissenswertes ~

 

Zeiten:

Jomon-Epoche ~ 10.000 v. Chr. bis 300 v. Chr.

Yayoi-Kultur ~ 300 v. Chr. -300 n. Chr.

Yamato-Epoche ~ 300-710

Nara-Epoche ~ 710-794

Heian-Ära ~ 794-1185

Kamakura-Ära ~ 1185-1333

Muromachi-Ära ~ 1333-1573

Momoyama-Ära ~ 1573-1603

Edo-Ära ~ 1603-1867

Meiji-Ära ~ 1867-1912

Taisho-Ära ~ 1912-1926

Showa-Ära ~ 1926-1989
(Showa1: 1926-1945 / Showa2: 1945-1989)
"Ära des erleuchteten Friedens" - Tenno Hirohito

Heisei-Ära ~ 1989-jetzt
Motto: "Frieden überall" - Tenno Akihito

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Wie trägt man was:

Unterkimono und Yukata (Sommerkimono aus ungefütterter Baumwolle): youtube.com/watch?v=kCZtGi21ysM

Kimono Part 1: youtube.com/watch?v=U3MhtGmGq6c&feature=channel

Kimono Part 2: youtube.com/watch?v=Tw_lreQH_cg&NR=1

Obi Part 3: youtube.com/watch?v=hxQjJZR98VQ&feature=channel

Obi Part 4: youtube.com/watch?v=1Fh4Xai8zT8&feature=channel

Zubehör Part 5: youtube.com/watch?v=JLgDW_7hR3g&NR=1

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Was benötigt man, um einen Kimono auf traditionelle Art zu tragen:

Als Westler können Sie jeden Kimono auf jede Art die Sie möchten tragen.
In Japan dagegen gibt es feste Regeln, welcher Kimono von wem, in welchem Alter und Stand, zu welcher Jahreszeit und zu welchem Anlass zu tragen ist, wie man ihn exakt anlegt und was man an Zubehör benötigt.
Das wären:
1.
Hadajuban ~ Unterster Kimono
2. Susoyoke ~ Wickelrock
3. Nagajuban ~ Unterkimono
4. Han eri ~ Halber Kragen
5. Eri shin ~ Futter für den Han-eri
6. Datejime ~ Unterschärpe
7. Koshi himo ~ Band um den Kimono hochzubindeni
8. Obi ita ~ steifes Polster, um den Obi in Form zu halten
9. Obi makura ~ kleines Kissen zum Obi-binden
10. Obiage ~ Tuch zum Obi-binden
11. Obijime ~ Kordel, um den Obi am Platz zu halten
12.
Obidome - eine Art Brosche, mit der man den Obijime befestigt
13. Tabi ~ Socken, bei denen die Ausbuchtung für den große Zeh von der für die anderen Zehen abgeteilt ist.
14. Zori ~ Sandalen
Aber wie gesagt, Sie können Ihren Kimono auch ohne all das tragen: Lose als Mantel zum Abendkleid, mit Gürtel oder Obi, oder man kann ihn auch wunderschön als Raumdekoration nutzen, indem man ihn an der Wand aufhängt.

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Kimono-Größen:

Kimonos haben fast alle die selbe Größe, da sie aus nahezu gleich breiten Stoffbahnen gefertigt werden. Die Ärmel reichen meist nicht bis zum Handgelenk und die Länge des Kimonos kann variiert werden, indem man ihn hochbindet. Bitte sehen Sie dazu den Link oben, wie man einen Yukata bzw. Kimono anlegt.

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Wie legt man einen Kimono zusammen:

Kimono zusammenlegen: youtube.com/watch?v=6XisEklDs-s

Kimono zusammenlegen: youtube.com/watch?v=JsQHafkhDJk&feature=related

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Wie reinigt man einen Kimono:

Bitte geben Sie Ihren Kimono in die Reinigung. Da Kimonos auf sehr verschiedene Arten verziert sind - Handfärbung, Bemalung, Batik, Stickereien und Brokatweberei - kann man einen Kimono nicht in die Waschmaschine geben. Obis sind nicht für die Nasswäsche vorgesehen.

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Was unterscheidet Männerkimonos von einem Kimono für Frauen:

Der Schnitt ist der selbe. Kimonos für Frauen sind bunter, haben Öffnungen an den Ärmeln und weiche Kurven, während die Ärmel der Männerkimonos zugenäht und kantiger sind.
Das Futter eines Haori für Frauen ist hübsch gemustert, die für Männer können sehr aufwendige und schöne Gemälde im Futter haben.
Die Obis werden anders gebunden.

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